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Triathleten konfrontieren sich mit vielen Ängsten und man unterscheidet diese in realen, körperlichen (vor Schmerzen, schwere Verletzungen, Tod – siehe die Aufzählung unten) und psychologisch bedingte Ängste (Versagens-, Misserfolgsangst):

# Massenstart – hunderte von Fremden am Start im Wasser – Meer, See, Fluss, Ozean – drängen sich auf engem Raum und können oder wollen den anderen nicht ausweichen;
# Unklares Wasser – man sieht man überhaupt nicht was unter dem Wasser ist und das kann man ebenfalls als Bedrohung empfinden;
# Auf die Radstrecke zu stürzen – eine komplexe Angst u.v.m.

Weil Ängste konkrete und tieferen Auswirkungen ausüben können, ist es sehr wichtig sich mit seinem Ängsten auseinanderzusetzen.

Physische Folgen der Angst können als körperliche Symptome auftauchen, wie z.B. innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Muskelspannungen, Schweißausbrüche, Konzentrazions- bzw. Koordinationsverluste, raschen Herzschlag. Weitere Auswirkungen übersetzen sich als Energieverschwendung, abweichende Bewegungsabläufe, Senkung der Belastungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems. Werden diese Ereignisse ignoriert, so geht auch die persönliche Bestleistung langsam verloren.

Die psychischen Folgen der Angst manifestieren sich als seelischen Blockaden. „Angst senkt unsere Motivation für das Training und den Wettkampf, weil diese körperlich und psychisch als unangenehm empfunden werden. Angst zerstört das Selbstvertrauen, weil jede Form der Angst auf dem Glauben beruht, die Anstrengungen würden zu irgendwelchem körperlichen oder mentalen Leid führen. Dieser Verlust an Motivation und Selbstvertrauen kann uns vorsichtig und zögerlich werden lassen und verhindern, dass wir uns voll und ganz einsetzen. Angst lähmt zudem unsere Konzentrationsfähigkeit. Die emotionalen und physischen Reaktionen, die mit der Angst einhergehen, sind so stark, dass es schwer wird, sich auf leistungsrelevante Dinge zu konzentrieren. 

Bei einem meinem neuen Athleten kam durch den einfachen Daumen-Check heraus, dass er Angst vor der Geschwindigkeit auf der Radstrecke hat, infolge eines Unfalls aus seiner Kindheit.

Wir haben es durch und durch getestet, kinesiologischer Muskeltest ausgeführt, Vorstellungs- und Visualisierungsübungen richtig gelernt und geübt und am Ende, nach einigen Wochen, "verschwand" dieses Angstgefühlt durch spezifischen mentalen Übungen über die Desensibilisierung der Angst.

Es ist im Sinne eine interessante Reise, die mit dem körperlichen Training gut harmonisiert. Man wird am Ende freier und viel selbstbewusster! Es ist auf jedem Fall eine Reise Wert, ins mentales einzusteigen :-)

Freue mich auf Feed-back,

Deine Personal Trainerin,

Anca

Dieser Beitrag wurde in Angst, coaching, mentales am Mittwoch, 28. Juni 2017 gepostet.
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